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Unsere Treffen

Philosophieren mit Kindern heißt für uns:

  • Zuhören.
  • Nicht bewerten.
  • Ernst nehmen.
  • Raum geben.
Kinder hocken im Kreis auf einer Wiese und schauen gemeinsam auf den Boden, von oben gesehen.

Was ist P4C?

P4C steht für Philosophy for Children. Der Ansatz wurde von Matthew Lipman entwickelt. Ausgangspunkt sind die Fragen der Kinder. Im gemeinsamen Gespräch hören sie einander zu, begründen ihre Gedanken und lernen unterschiedliche Sichtweisen kennen.

Uns ist wichtig, dass die Gruppe über mehrere Treffen zusammenbleibt. Die Kinder lernen sich kennen, hören einander zu und können Gedanken aus den vorherigen Gesprächen wieder aufgreifen.

Die Reihe besteht aus 5 Treffen à 60 Minuten.

Termine & Anmeldung

So läuft ein Treffen ab

Ein Treffen dauert 60 Minuten.

  1. Ankommen. Wir sitzen im Kreis. Jede Stimme zählt, und es gelten unsere Gesprächsregeln.
  2. Ein Impuls. Am Anfang steht eine Geschichte, ein Bild oder eine Frage.
  3. Fragen sammeln. Die Kinder sagen, was sie daran beschäftigt. Aus ihren Fragen entsteht das Thema des Gesprächs.
  4. Gemeinsam nachdenken. Die Kinder hören einander zu, begründen ihre Gedanken und lernen unterschiedliche Sichtweisen kennen. Wir begleiten das Gespräch und geben keine Antworten vor.
  5. Zum Schluss. Wir halten fest, was offen geblieben ist. Beim nächsten Treffen können die Kinder daran anknüpfen.

Unsere Gesprächsregeln

  • Wir sprechen in ganzen Sätzen.
  • Wir sprechen laut und deutlich.
  • Wir hören einander zu.
  • Wir sind leise.
  • Wir melden uns, wenn wir etwas sagen möchten.
  • Wir lachen niemanden aus.
  • Wir lassen einander ausreden.

„Nicht laut. Nicht schnell. Manchmal reicht es, einen Raum zu öffnen und bei einer Frage zu bleiben.“

Nach einem Workshop, Januar 2026

Momente

Der Garten

Hinter einem verschlossenen Tor liegt ein Garten.

Ein Kind kommt zum Tor. Es möchte hinein. Es rüttelt daran, aber das Tor bleibt zu. Für das Kind endet der Garten hier.

Dann kommt ein anderes Kind.

Auch für dieses Kind ist das Tor verschlossen. Aber es bleibt stehen und schaut durch den Zaun. Es sieht Pflanzen, Gras, vielleicht einen Weg.

Es kann nicht hinein.

Und trotzdem beginnt in seinem Kopf ein Garten.

Kinder sehen manchmal dort Möglichkeiten, wo wir Erwachsenen zuerst eine Grenze sehen.

Aber vielleicht ist eine Grenze nicht immer nur das Ende von etwas.

Vielleicht beginnt genau dort eine Frage.

  • Was macht einen Ort zu einem Ort, an dem ein Kind frei sein kann?
  • Brauchen Kinder Grenzen, um frei zu sein?
  • Und wer entscheidet eigentlich, wo diese Grenzen liegen?

Samstag im Museum

Mit drei Kindern und einer Kollegin waren wir im Museum. Es ging nicht um den Mond, nicht um die Sonne, nicht um die Dunkelheit als Thema. Es ging um die Kinder.

Wir haben gefragt: Habt ihr Angst im Dunkeln? Könnt ihr allein einschlafen? Was hilft euch, wenn ihr nachts aufwacht?

Das Museum wurde für einen Moment ein Raum, in dem Gefühle einfach da sein durften. Ohne richtig oder falsch.

Die Stimme des Ozeans

In der Geschichte geht es um einen verschmutzten Ozean, um Menschen, die den Strand und das Meer vermüllen, und um Tiere, die versuchen, ihre Stimme hörbar zu machen.

Wir haben gemeinsam gelesen, innegehalten und Fragen gestellt. Zum Beispiel: Was sollen die Tiere tun – spielen oder sauber machen? Wie fühlt es sich an, wenn niemand zuhört? Und am Ende: Was will der Ozean uns sagen?

Solche Gespräche zeigen uns immer wieder, wie viel Kinder denken können, wenn man ihnen Zeit, Raum und echte Fragen gibt.

Neue Reihe ab 17. Oktober 2026